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Robert C. Spies für Großprojekt Überseeinsel mandatiert

Quartiersentwicklung mit vielfältiger Nutzungsdurchmischung umfasst ca. 250.000 m² Bruttogeschossfläche

Bremen, Mai 2019. Das bundesweit agierende Immobilienunternehmen Robert C. Spies hat einen exklusiven Beratungs- und Vertriebsauftrag für die Quartiersentwicklung des ehemaligen Konzerngeländes der Firma Kellogg erhalten. Vor rund einem Jahr wurde das rund 15 Hektar große Areal an den Windparkprojektierer wpd verkauft – damit wurde einer der aktuell bedeutendsten Meilensteine für die Erweiterung der Überseestadt eingeleitet. Beratend begleitet wurde die im April 2018 erfolgte Transaktion ebenfalls durch Robert C. Spies. In enger Abstimmung mit der Stadt Bremen wird die neu gegründete „Überseeinsel GmbH“ das Areal an der Weser zukünftig weiterentwickeln.

 

„Fest steht, die Überseeinsel wird ein wegweisendes Quartier mit einer optimalen Nutzungsmischung und einer geplanten Bruttogeschossfläche von ca. 250.000 m²“, berichtet Johannes Aderholz, Geschäftsführer der Überseeinsel GmbH, über das anspruchsvolle Modellvorhaben mit einer außergewöhnlichen Lagegunst. „Im Fokus steht die Realisierung eines lebendigen, gesunden und nachhaltigen – auch für Familien spannenden – Quartiers“.

 

Das Büro SMAQ für Städtebau und Architektur aus Berlin wird die Quartiersentwicklung hauptverantwortlich zeichnen und hat ein spannendes Gesamtkonzept für das Areal formuliert. „Eine Besonderheit ist sicher, dass aus allen drei ausgewählten Entwürfen jeweils Elemente in die weitere städtebauliche Planung einfließen werden“, betont Jens Lütjen, geschäftsführender Gesellschafter von Robert C. Spies. Denn neben SMAQ Architekten sollen auch die Entwürfe des Bremer Architektenteams OMP sowie COBE Architects aus Kopenhagen/Dänemark für innovative Quartiere, besondere Adressen und Ideen für den Bestand aufgegriffen und weiterentwickelt werden.

 

Ein neuer lebendiger Stadtteil für Bremen
Ziel ist es, ein urbanes Mischgebiet zu schaffen, mit Platz für ein abwechslungsreiches Wohnungsangebot, öffentliche Einrichtungen sowie Raum für Dienstleistungen und gewerbliche Nutzer. Auch Schulen und Kitas sind auf der Überseeinsel geplant. Ebenso wird es Grünflächen am Weserverlauf, Parks und Spielplätze geben. „Im Mittelpunkt stehen Lebendigkeit und Urbanität – ein neuer Ort für Bremen, der Wohnen, Kultur und Arbeiten verbindet“, sagt Jens Lütjen, über den neuen Stadtteil. Identitätsstiftende Gebäude wie das heutige Kellogg-Silo sollen auch aus emotionalen Gründen erhalten bleiben und öffentlichkeitswirksame Nutzungen aufnehmen – so wird z. B. das Silo in Zusammenarbeit mit dem Wiener Architekturbüro Delugan Meissl zukünftig zu einem innovativen Hotel und Bürolofts umgenutzt werden. „Ebenso wird die Überseeinsel Bereiche für die Ansiedlung von Unternehmenszentralen oder Landmarken bieten“, ergänzt Lütjen. Ein Beginn der ersten Baumaßnahmen ist ab 2020 geplant – die Entwicklung des Gesamtvorhaben wird vermutlich in etwa zehn Jahren fertiggestellt sein.

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